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Wie
weit auch immer Sie sind, wir bringen Sie weiter. Wir integrieren die Elemente Individualitaet, Emotionalitaet und Logik |
ein
endloses Band |
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![]() Lehrers Unbehagen Seiteninhalt: Anfänge und Wirkungen des Unbehagens Schüler und Lehrer bleiben auf der Strecke Unsicherheit war mein Begleiter Hospitieren Sie bei mir ... Schüler müssen motiviert werden ... Praxisferne Theorie? Bündnis mit Schülern? Sozialpädagogische Sicht Die anderen Seiten: Die Netzknoten von FitForFuture: Zentralknoten Wir über uns Seminare Konzepte Themen Theorie Fundgrube . |
"Was
auch immer Sie tun, es ist jedesmal Ihre eigene Entscheidung, ... ausnahmslos!"
Unbehagen im schönsten Beruf der Weltkurzer Bericht über ihr
'Lehrers Unbehagen'
von Monika Wirthgen, Hamburg Anfänge und Wirkungen des Ungehagens:Wir Lehrer sind schon mitten drin, bevor wir merken, was mit uns geschieht.Mit 24 Jahren hatte ich die
erste eigene Klasse. Und trotzdem war Unsicherheit mein ständiger Begleiter.Eine
Ausbilderin meinte: "Die Schüler lernen nicht richtig bei dir!"
Sie verstärkte diese Unsicherheit und weckte Erinnerung. Meine
erste Stunde am Ende des ersten Semesters hielt der zuständige
Klassenlehrer ebenfalls für einen Flop: "Die Schüler haben
zwar viel gelacht, aber gelernt haben sie nichts!" Die vielen
Fragezeichen, die dazu auftauchen, konnte ich nicht schnell genug in
Worte fassen, aber eine blieb: "Wie lernen Schüler?" "Hospitieren Sie bei mir, dann werden Sie es erfahren!"Und
ich lernte in meinen Ausbildungsschulen und in den Lehrveranstaltungen
der Pädagogischen Hochschule: Das Lernen der Schüler ist ein
Geschäft, das der Lehrer betreibt, indem er sich der passenden
Methoden und der richtigen Didaktik bedient. In der Schulpraxis
hieß dies: Vor allem müssen die Schüler schweigen, das
tun, was der Lehrer sagt, dann lernen sie. Jede Art von
unbeabsichtigter Schüleräußerung ist als Störung
anzusehen, kommunizieren dürfen Schüler nur mit dem Lehrer,
wenn dieser sie fragt. Deshalb muss man lernförderliche Fragen
stellen können - eine wichtige Methode. Die meisten Anfänger
- so wie ich - stellen dumme Fragen nicht nur im Unterricht, das erfuhr
ich auch. Doch ich lernte weniger dumme Fragen zu stellen, indem ich
planvoll und lernzielgerichtet vorging. Und nach einiger Zeit konnte
ich zufriedenstellenden Unterricht "machen". Die Antwort auf die Frage,
wie Schüler lernen, lautete alsbald: Erst müssen die Schüler motiviert werden, dann werden sie methodisch geschickt durch den Stoff geführt und schließlich wird das so Gelernte geprüft."Egal, was Sie machen, Sie können nicht verhindern, dass die Schüler lernen!",meinte
ein Kollege, als ich erwähnte, dass ich nicht sicher sei, ob meine
Schüler bei mir erfolgreich lernen können. Die Fragezeichen
dahinter wurden nicht kleiner. In meiner allerersten Klasse verwendete
ich einen Leselehrgang, dessen methodisch-didaktische Vorgehensweise
ganz offensichtliche - für mich nicht merkbare - Mängel
hatte, denn er machte ein umfassendes Leseförderprogramm, d.h.
Nachbesserung in allen vier Klassen notwendig, die diesen benutzt
hatten. Da dieser Lehrgang mit dem Siegel der wissenschaftlichen
correctness versehen war, weckte er meine Zweifel an der Tauglichkeit
wissenschaftlichen Wissens. "Praxisferne Theorie" unkten die Erfahrenen unter meinen Kollegen.Aber
sollte nicht die Praxis ein Prüfstein für die Theorie sein
und umgekehrt die Praxis Fragen zwecks Antwort an die Theorie stellen
dürfen? Schon im Studium waren hier Fragen offen geblieben. Es gab
zwischen Praxis und Theorie scheinbar unlösbare Fragen, dem die
Praktiker mit eigenen Mitteln wegen der wissenschaftlichen Praxisferne
und gegen die Theorie zu Leibe rückten, um den erwünschten
Lernerfolg ihrer Schüler zu sichern. Da bekanntlich da, wo
gehobelt wird, Späne fallen, blieb es nicht aus, dass dabei das
eine oder andere auf der Strecke blieb. Auf der Stecke bleiben Schüler und Lehrer.Die
Schüler, weil sie nicht nur das nicht lernten, was sie sollten,
sondern weil sie auch noch die Freude am Lernen verloren. Ihr Interesse
konzentrierte sich auf das 'Durchkommen' und die 'Zielerreichung'. Die
Lehrer, weil das, was sie lehrten, vielfach nutzlos verpuffte und so
auch sie ihre Freude am Lehren immer mehr einbüßten. Den
scheinbar sicheren Weg kannten nur die, die keine Zweifel hegten. Unter
ihnen auch diejenigen, die im gläubig 'Gleichschritt Marsch'
verordneten und mit Disziplin, Konsequenz und Druck ihre kleine
Lernschar lenkten. Letzteres aber widerstrebte mir zutiefst. Ich wollte mit meinen Schülern ein Bündnis schließen,in
dem ich ihnen als Helfer beim freudigen Tun des Lernens zur Seite
stehen konnte. Doch Kollegen, Ausbilder, Vorgesetzte wollten, dass ich
eine Bestimmerin sei. Anfangs war ich sicher, dass ich meinen Weg
über die experimentelle Inszenierung des Unterrichtes - die sich
auf anthropologische, psychologische und pädagogische
Überlegungen stützte - finden könnte. Dabei entdeckte ich auch, wie hilfreich sozialpädagogische Ansätze waren.Und
das kam so: Die meisten meiner Erstklässler, die ich nach meiner
ersten Dienstprüfung unterrichtete, hatten im Rahmen eines
Ausbildungsprojektes einer Fachhochschule für Sozialpädagogik
während eines halben Jahres eine vorschulische Förderung
erhalten. Die Sozialpädagogen führten die Kinder nicht nur an
bestimmte Arbeitstechniken und den Umgang mit Arbeitsmaterial heran,
sondern sie leiteten sie auch an, in unterschiedlichen Arbeitsformen zu
arbeiten und ermöglichten ihnen zu lernen, Probleme mit anderen
Kindern möglichst konstruktiv zu lösen und dabei auf
körperliche Agressivität weitgehend zu verzichten. Da es sich
hier nur um Kinder handelte, deren Schulreife beeinträchtigt
schien, setzte ich im Interesse der Kinder - ein zeitlang noch in
Zusammenarbeit mit den Sozialpädagogen - diese
sozialpädagogischen Konzepte fort. Den Bedürfnissen der Kinder beim Lernen nachzugehen, Defizite zu merken und Nachentwicklung zu ermöglichen, war mir wichtig.Außerdem
trug ich dem Bewegungsdrang und dem kindlichen Lernverhalten, der noch
ungebrochenen Spontanität meiner Schüler Rechnung und achtete
darauf, sie nur minimal zu lenken und in keiner Weise zu entmutigen.
Ich leitete sie an, miteinander auszukommen, indem sie sich gegenseitig
achten. Ich las Fachliteratur zu den unterschiedlichsten Themen,
besuchte Fortbildungsveranstaltungen, übte mich in
Teamarbeit. Mein Unterrichtsweise brachte mich allerdings in Verruf.Ich
wurde immer wieder quasi 'in nebenbei fallenden Bemerkungen' darauf
hingewiesen, sozialpädagogische Kriterien zugunsten eines
lernorientierten Unterrichtes aufzugeben. Ausbilder bemängelten
unaufdringlich aber dezidiert unzureichende, bzw. fehlende
Lernergebnisse, was ich nur teilweise nachvollziehen konnte, da ich
beobachtete, dass meine Schüler lernten. Das, was gemeinhin als
‘Lernzielergebnisse am Ende von Stunden bzw.
Unterrichtseinheiten’ abfragbar zur Verfügung stehen sollte,
war aber in der Tat sowohl quantitativ als auch qualitativ deutlich
weniger, als das Gelernte jedes Einzelnen. Die Schüler waren nicht daran gewöhnt, Gelerntes in der spezifischen Weise vorzuzeigen,wie
dies sonst mit ihnen landauf landab eingeübt wird. Leider war mir
die Tragweite dieser Beobachtungen zu dem damaligen Zeitpunkt nicht in
vollem Umfang klar. Kollegen hielten mein minimal-direktives
Unterrichten, meine auf Hilfe und nicht auf Tadel und Appell
ausgerichtete Umgehensweise mit Unterrichtsstörungen und meine
behutsame Bewertung von Schülerleistungen für
unprofessionell. Eltern beklagten das Fehlen ihnen vertrauter
Unterrichtsmerkmale wie Disziplin und Strenge. Vorgesetzte vermissten
bei mir Subordination. Ich empfand mich zunehmend als Fremdkörperinmitten
normaler Lehrer. Zwar bestand ich meine Zweite Dienstprüfung mit
'Gut', doch zunehmend befürchtete ich, meinen Schülern zu
schaden, indem ich sie durch meine Arbeitsweise dem normalen
Unterrichten entfremdete. Die Abfragbarkeit von Wissen - so
dämmerte mir - schien nach wie vor im Mittelpunkt
schulischen Lernens zu stehen. Ich nahm mir vor, dieses Faktum
stärker als bisher zu berücksichtigen. Auch in meinem
Unterricht sollten Schüler lernen, Gelerntes abfragbar und
vorzeigbar aufzubereiten. Die Eigendynamik, die diese Anpassung entwickelte,unterschätzte
ich allerdings. Bemüht möglichst viel von dem zu retten, was
mir von Anfang wichtig gewesen war, verlor ich unter der Anpassung
diesen Anfang immer mehr aus den Augen. Ich konzentrierte - ganz im
Sinne der vorherrschenden Unterrichtsweise - meine ganze Anstrengungen
darauf, Didaktik und Methodik so zu perfektionieren, dass sie ‘im
Interesse der Schüler’ möglichst hohe Effizienz
erreichten und war bestrebt, gleichzeitig meine schülerzugewandte
Arbeitsweise weiter zu entwickeln. Mit beidem zusammen sollte sich die
Art Unterrichtserfolg, wie das schulische Umfeld ihn erwartete und die
Lernfreude der Schüler intensivieren lassen. Mein ganz
persönlicher Antrieb, Unterricht auch als experimentelles
Erforschen zu betreiben, blieb so erhalten. Doch jetzt experimentierte
ich mit Lehrmethoden und didaktischen Zielen, die ich bestimmte, nicht
mehr mit der Lern- und Arbeitsweise meiner Schüler. Damit
hebelte ich meinen schülerorientierten Anfang aus und die
Bestrebungen des "Systems", mich zu einer Bestimmerin zu machen,
zeitigte Erfolg. Um nämlich meinen Lehrmethoden zum Erfolg zu
verhelfen, musste ich dafür sorgen, dass die Schüler sich
nach diesen Methoden richten, anstatt umgekehrt die Methoden nach den
Schülern. Dazu wurde es nötig, die Schüler nach allen
Regeln der Zunft zu disziplinieren. Mein Unbehagen dabei versuchte ich mit Blick auf die erwartete Verbesserung zu dämpfen.Was
nur unzureichend gelang. Hatte ich am Anfang meinen Schülern
sinngemäß gesagt: "Hier hast du was zum Lernen, mach was
draus.", so sagte ich heute: "Du musst nur das tun, was ich sage, dann
kannst du alles lernen." Dies trieb ich so lange, bis sich
neuerlich merkbar Unbehagen einschlich. Es wollte mir einfach so nicht
gelingen, meine Schüler zu interessierten Lernern zu
befähigen. Weder Fortbildungen noch Fachliteratur konnten mir zu
diesem Problem innovative Anregungen geben. Kollegen, die ihrem
Unbehaben schon erlegen waren, meinten: Selbst der beste Lehrer hat
keine Chance, wenn die Schüler nicht wollen oder nicht
können. War das der Weisheit letzter Schluss?Nein.
denn mein Unbehagen war nur die Folge eines grundsätzlichen
Irrtums. Im Wesentlichen bestand dieser in der Annahme, dass Didaktik
und Methodik in der Hand eines geschickten Lehrers allen Schülern
Lernen und Lernfortschritte im vorgesehen Maße ermöglichen
könne. Wie ich – und Tausende andere Lehrer - aber
feststellte, war der weitaus größte Teil meiner Schüler
mit meinen Vorgaben und Orientierungen alles andere als erfolgreich.
Was machte ich nur falsch! Ich perfektionierte mein Instrumentarium
weiter. Da ergab sich die Begegnungmit Rolf Reinhold, dem Betreiber dieser Internetpräsenz und der Firma FitForFuture. Sein “erfindungsreiches Unterstützungskonzept”, so fand ich nach einem ersten Reinschnuppern, das in hohem Maße fundiert, differenziert und zukunftsweisend ist, das sich im vollen Umfang eigentlich erst im Rahmen seiner originären Herangehensweise erschließt, schien mir geeignet zu sein, eigene neue Ideen und Lösungsmöglichkeiten für mich und meine Schüler zu entdecken. Da er außerdem über ein persönlich stimmiges beraterisches Potenzial verfügt, unternahm ich den Schritt, mit seiner Hilfe die Situation anzugehen.
Ein erster Erfahrungsberichtvon Monika Wirthgen liegt nun vor,
nachdem sie in 17 Monaten einen Überblick über die
Wirksamkeit des Coachings gewonnen hat. Sie können ihn auf der
Site Lehrercoach lesen.
Fuer
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